Landeserntedankfest in Nordhausen 2010

 

 


In diesem Jahr war Nordhausen Gastgeberstadt des Thüringer Landeserntedankfestes am 2. Oktober.
Das Gelände des Petersberges wurde als Veranstaltungsort gewählt. Das bedeutete für uns Landfrauen eine große Herausforderung.

Ein Zelt für 500 Personen musste festlich hergerichtet werden, eine Bühne so dekoriert, dass sie den Anspruch eines ökumenischen Gottesdienstes gleicher maßen gerecht werden konnte, wie dem anschließenden Kulturprogramm.

 

 

Gemeinsam mit der Geschäftsführerin des Kreisbauernverbandes, auch eine Landfrau, und einigen Helfern errichteten wir Strohfiguren mit Werbung für das Landeserntedankfest, an allen Einfahrten der Stadt. Im Vorfeld bedeutete das für die Landfrauen unseres Kreises Getreide zu ernten und für die Dekoration vorzubereiten.

Drei Erntekronen wurden von den Landfrauen Urbach, Nohra/ Wollersleben und Großwechsungen gebunden. Auch Girlanden und große Kugeln aus Getreide und anderen Erntefrüchten wurden zur Ausgestaltung des Festzeltes und des Geländes gebunden.

Acht Erntekronen schmückten die Bühne und das Festzelt, wovon 7 an die lokalen und Landespolitiker übergeben wurden.

Wir Landfrauen des Kreises beteiligten uns im Ausstellungs-  und Informationszelt des Landwirtschaftsamtes, des Kreisbauernverbandes und der Landwirtschaftsbetriebe mit Schautafeln und Chroniken einzelner Ortsvereine. Die Besucher erhielten so von unserer Landfrauenarbeit ein umfassendes Bild.

 

Zum Auftakt des Ökumenischen Gottesdienstes wurde eine Erntekrone von der Landesvorsitzenden Frau Bartl und der Kreisvorsitzenden Frau Jungermann vor dem Einzug der Landesbischöfin und des Weihbischofs sowie unser lokalen Geistlichkeiten durch das Festzelt auf die Bühne getragen. Das Festzelt war bis auf den letzten Stehplatz gefüllt. Wir erlebten einen bewegenden Gottesdienst, der durch den Gesang der Kinder und durch die musikalische Umrahmung und den Gesang der Gemeinde eine besondere Ausstrahlung erfuhr.

 

In den sich anschließenden Worten unseres Bauernpräsidenten, der die Schwierigkeiten der landwirtschaftlichen Produktion vor allem in einem solchen Jahr wie den diesen aufzeigte, kam zum Ausdruck, dass die Arbeit der Landwirte großen Respekt verdient. Die Worte unserer Ministerpräsidentin brachten Dank und Anerkennung für den Fleiß und das selbstverständliche Handeln der Landwirte und Gärtner zum Ausdruck.

 


Die sich anschließenden kulturellen Darbietungen, organisiert und moderiert von Christine Schwarzbach, Geschäftsführerin des  Thüringer Landfrauenverbandes e.V.,
wurden sehr gut besucht, in dem festlich geschmückten Zelt. Liebevoll mit Tischdecken, herbstlichen Früchten und Ranken geschmückte Tische, luden zum Verweilen ein. Das Landfrauencafe der Nordhäuser Landfrauen verwöhnte die Besucher mit einer Vielzahl selbstgebackener  Kuchen und frischen Kaffee.

 

Ungewöhnlich groß war der Einsatz der Frauen aus den verschiedensten Ortsvereinen.

Auch beim Rundgang der Gäste , war die Handschrift der Landfrauen spürbar, sei es bei der Darbietung der Voltigierkinder der Landfrau Ute Jungermann- Schultz oder bei den Erläuterungen im Ausstellungszelt, wie auch an den verschiedensten Ständen unter anderem von Christine Eger.

Nicht zuletzt prägte die Handschrift der Landfrauen die Festtafel und die Ausgestaltung des Atriums mit Erntedankgaben zum Bauernschmaus.

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Marlis Jungermann, Vorsitzende des KV der Landfrauen Nordhausen